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by Tomeci Press Publications

Der Bahnbetreiber hat angekündigt, dass seine künftige Flotte von Doppelstockzügen eine Cocktailbar auf zwei Ebenen mit unterschiedlicher Atmosphäre auf jeder Etage umfassen wird. Die Bar steht allen Passagieren offen und wird von Mitarbeitern betreut. Die Züge werden von Alstom in Frankreich im Rahmen einer Vereinbarung über 2 Milliarden Euro gebaut. Eurostar will 20 % mehr Sitzplätze anbieten und mit Virgin Trains konkurrieren, das kürzlich die Genehmigung für den Betrieb von Verbindungen durch den Ärmelkanal erhalten hat.

(Redaktion: Europa / Verkehr & Tourismus)

Eurostar hat Pläne für seine künftige Hochgeschwindigkeitszugflotte vorgestellt, die erstmals im Vereinigten Königreich Doppelstockzüge umfassen wird. Das neue Modell Eurostar Celestia – abgeleitet vom lateinischen Wort caelestis, das „himmlisch“ bedeutet – soll 2031 in Betrieb gehen. Nach Angaben des Betreibers wird die Hauptattraktion der neuen Züge eine zweistöckige Cocktailbar sein, mit unterschiedlicher Atmosphäre auf jeder Ebene und offen für alle Reisenden.

Eine zweistöckige Bar und eigenes Personal

Die Bar wird sich über zwei Ebenen erstrecken, wobei jede Etage ihre eigene Atmosphäre erhält. „Die zweistöckige Bar wird die Hauptattraktion des maßgeschneiderten Zugdesigns sein. Wir wollen etwas wirklich Besonderes für unsere Kunden schaffen, mit einer unterschiedlichen Atmosphäre und Stimmung oben und unten und unter optimaler Nutzung der Aussicht aus einem Doppelstockzug“, sagte ein Eurostar-Sprecher. „Die Bar steht allen an Bord offen und wird von unserem Personal betreut, wie wir es auch in unseren Cocktailbars in den Eurostar-Premier-Lounges tun.“

Eine vollelektrische Flotte, gebaut in Frankreich

Die Züge werden von Alstom in seinen französischen Werken im Rahmen einer Vereinbarung über 2 Milliarden Euro gebaut. Die neue Flotte wird vollständig elektrisch sein und 20 % mehr Sitzplätze als die aktuellen Siemens-e320-Züge bieten, dazu einen niedrigeren Boden und eine um 16 Zentimeter größere Gesamthöhe. Die Züge werden zusammen mit den bestehenden 17 e320-Einheiten eingesetzt, sodass Eurostar insgesamt über bis zu 67 Züge verfügen könnte.

Konkurrenz im Ärmelkanal

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz für Eurostar. Im August erhielt Virgin Trains von der ORR (Office of Rail and Road) die Genehmigung, einen grenzüberschreitenden Bahnverkehr durch den Ärmelkanal zu betreiben, und stellt damit das drei Jahrzehnte währende Monopol von Eurostar infrage. Die neue Bar in den Celestia-Zügen soll Passagiere anziehen und den Eurostar-Service von den Wettbewerbern abheben.

Fazit

Eurostar will die Zugreise mit zweistöckigen Cocktailbars und einem auf Komfort und Aussicht ausgerichteten Design zu einem luxuriösen Erlebnis machen. Auch wenn die Celestia-Züge erst ab 2031 eingesetzt werden, zeigt die Ankündigung, dass sich der Betreiber auf eine neue Ära des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs vorbereitet, in der Komfort und das Reiseerlebnis an Bord ebenso wichtig werden wie die Geschwindigkeit.

Two Eurostar trains with text: 20% MORE SEATS, LOWER FLOOR, 16 CM TALLER, 17, and €320

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